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Gewinnbringendes Miteinander beim
2. Marktplatz für Unternehmen und Gemeinnützige

„Einfach schön“, und „Es ist so wunderbar unkompliziert hier“, so war es von Teilnehmern zu hören. Bereits zum zweiten Mal trafen sich Unternehmensvertreter und Vertreter von gemeinnützigen Einrichtungen in der IHK, um Geschäfte ganz besonderer Art zu tätigen. Gefragt waren hier das Geben und Nehmen von Know-How, Sachleistungen oder das Engagement und der Einsatz von Mitarbeitern bei verschiedenen Projekten.

Oberbürgermeister Horst Schneider und Kreisbeigeordneter Carsten Müller begrüßten 34 Unternehmen und 32 Gemeinnützige. Zusammen mit Markus Weinbrenner, Geschäftsführer Starthilfe und Unternehmensförderung der IHK Offenbach eröffneten sie den 2. Marktplatz für Stadt und Kreis Offenbach.

Für zwei Stunden herrschte unter dem Motto „gute Geschäfte“ reges Treiben im großen Saal der IHK. Zusätzlich sorgte hr3-Chef Jörg Bombach mit einer gut dosierten Portion Lokalkolorit dafür, dass das Klima auf dem Handelparkett stimmte. Unterstützt wurde er durch Kay Lied von den Wirtschaftsjunioren Offenbach.

„Unseren Marktplatz vom 25. Juni können wir als vollen Erfolg bewerten", freute sich Sigrid Jacob, Leiterin des Freiwilligenzentrums Offenbach. „Die intensiven Vorbereitungen und die viele Arbeit haben sich wieder einmal gelohnt.“ Rund 100 Menschen kamen auf der Suche nach passenden Partnern miteinander ins Gespräch. Als der Schlussgong tönte, waren 90 Vereinbarungen getroffen worden. Damit ist die Engagementbereitschaft der Unternehmen in Stadt und Kreis Offenbach trotz der Wirtschaftskrise nahezu unverändert. Denn beim ersten Marktplatz im Juni 2008 wurden 91 Vereinbarungen getroffen.

Wachsendes Selbstverständnis für den Engagementhandel

Viele der Marktplatzteilnehmer hatten sich in Workshops auf den etwas anderen Parketthandel vorbereitet. Beide Seiten – gemeinnützige Organisationen und Unternehmen – waren aufgefordert, gewohnte Denkmuster abzulegen, um erfolgreich zu sein. Beim Marktplatz für Engagement wurden ausschließlich konkrete Leistungen angeboten oder nachgefragt. Die Handelspartner begegneten sich dabei auf Augenhöhe, denn die Gemeinnützigen waren nicht Bittsteller, sondern hatten ihrerseits ebenfalls einiges zu bieten.

Marktplatzmethode liefert gute Ergebnisse

Der Marktplatz „Gute Geschäfte“ für Stadt und Kreis Offenbach fand bereits im Vorjahr statt. Rund 70 bis 80 Prozent der getroffenen Vereinbarungen sind in den Monaten nach der Veranstaltung nachweislich umgesetzt worden. Einige der beim ersten Marktplatz geknüpften Kontakte haben sich als tragfähig erwiesen, so dass Partnerschaften zwischen Unternehmen und Gemeinnützigen entstanden sind. „Wir wollen mit dieser neuen Methode sowohl kurzfristiges und einmaliges Engagement vermitteln als auch Grundlagen für langfristige Partnerschaften aufbauen“, äußerte sich Sybille Stallmann-Beseler vom Paritätischen, zu den Zielen der Projektgruppe.