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Marktplatz von Unternehmen und Gemeinnützigen
zum vierten Mal ein voller Erfolg



„Gute Geschäfte“ der besonderen Art wurden am Donnerstag, 29.3.2012 in der IHK Offenbach abgeschlossen. Eva Dude, Hauptgeschäftsführerin der Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main (IHK), wies in ihrer Eröffnung darauf hin, dass sich der Marktplatz Stadt und Kreis Offenbach als Plattform, die engagierte Unternehmen und gemeinnützige Organisationen zusammenzubringt, bewährt hat. „Bürgerschaftliches Engagement hat für Unternehmen in Stadt und Kreis Offenbach eine lange Tradition. Der Marktplatz bietet eine hervorragende Gelegenheit für kleine und große Unternehmen, gesellschaftliche und soziale Verantwortung ganz konkret in der Region zu übernehmen. Auf diesem Markt gibt es nur Gewinner – bei allen Beteiligten.“

Stadtrat Paul-Gerhard Weiß begrüßte in Vertretung von OB Horst Schneider dreißig gemeinnützige Organisationen und fünfunddreißig Unternehmen aus der Region. Bereits zum vierten Mal veranstalten das Freiwilligenzentrum Offenbach, das Diakonische Werk und weitere Organisationen aus Stadt und Kreis den „Marktplatz für gute Geschäfte“. Damit gehören „Stadt und Kreis zu den hundert Städten und Regionen in Deutschland, die sich zu den Vorreitern für diese neue Art des Zusammentreffens von Unternehmen und Gemeinnützigen zählen können“, so Weiß weiter.

Margot Süß, ehrenamtliches Mitglied des Kreisausschusses, hob in Vertretung von Landrat Oliver Quilling hervor, dass „das Zusammenkommen von gemeinnützigen Einrichtungen und Unternehmen auf einen zukünftig hoffentlich noch stärker werdenden Trend hinweist: Unternehmen nehmen ihre Verantwortung für das soziale Miteinander an und engagieren sich nicht nur mit Spenden, sondern durch die Bereitstellung von Know-How und Mitarbeiterengagement. Auch die Gemeinnützigen bringen ihre Kompetenzen in Beratung, Bildung, Sport und Bewegung und dem Umgang mit benachteiligten Menschen in den Handel ein. So begegnen sich unterschiedliche gesellschaftliche Bereiche auf Augenhöhe.“

Die Palette der erfüllten Wünsche ist breit und reicht von den kleinen Aufmerksamkeiten bis zur umfangreichen Handwerksleistungen: 2 große Rollen Pflaster, die eine Apotheke zur Verfügung stellt, sind genau das, was sich die Marianne-Frostig-Schule aus Offenbach wünscht. Dafür ist die Apotheke zu einer Vorstellung des Schulzirkus eingeladen. Eine der größten Vereinbarungen kam zwischen einer Zimmerei aus Rödermark und der Offenbacher Kinder- und Jugendfarm zustande. Planung und Bau einer neuen Überdachung des Lehmofens zählen zu den Höhenpunkten der Veranstaltung. Außergewöhnlich auch der Wunsch vom Kinderzirkus Wannabe. Was tun, wenn der alte Traktor eine Generalüberprüfung braucht und man kein Geld dafür hat. Hier hilft die OVB (Offenbacher Verkehrsbetriebe) weiter, die genau das für den Verein aus Neu-Isenburg übernommen hat.

Neben den ausgefallenen Wünschen waren vor allem Entwürfe für Flyer und Webseiten gefragt, eine ganze Menge an Büromaterial und Papier wurde vergeben. Von den beteiligten Gemeinnützigen werden sich viele bei Mitarbeiterfesten revanchieren oder ihr Know-How an die Unternehmen weitergeben.

Am Ende des Abends konnte Sigrid Jacob vom Freiwilligenzentrum Offenbach den Abschluss von 108 Vereinbarungen verkünden. Das ist ein neuer Rekord und bestätigt den Erfolg der Veranstaltung. Dazu kommen die neu gewonnenen Kontakte und das Gefühl, bei einer gelungenen Veranstaltung dabei gewesen zu sein. Ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann.