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Handel ohne Geld

Die Marktplatz-Methode funktioniert nach dem bekannten Marktprinzip. Neu und innovativ ist, dass auf diesem Markt nicht Waren oder Dienstleistungen, sondern freiwilliges Engagement und nicht-monetäre Unterstützung gehandelt werden.

Vertreterinnen und Vertreter von Gemeinwohlorganisationen und Unternehmen treffen für 2 Stunden aufeinander und vereinbaren Projekte, die dann im nächsten Vierteljahr realisiert werden. Nicht der materielle Gewinn steht im Mittelpunkt, sondern die Idee, Aufgaben gemeinsam anzupacken.

Um den Handel auf dem Engagement-Parkett in Schwung zu bringen, gibt es einen Moderator. Zusätzlich sorgen Makler dafür, dass zusammen kommt, was zusammen gehört. Am Ende sollen verbindliche Vereinbarungen ausgehandelt sein, die schriftlich festgehalten und unterzeichnet werden.

„Internationale Erfahrungen zeigen, dass für den Erfolg von lokalen Partnerschaften zwischen Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen methodisches Wissen und Management-Kompetenz notwendig sind“, erläutert Gerd Placke von der Bertelsmann Stiftung. Die Stiftung hat 2006 nach niederländischem Vorbild insgesamt drei Marktplätze für Unternehmen und Gemeinnützige als Pilotprojekte initiiert, zwei davon in Hessen. Inzwischen hat sich die Methode etabliert und es haben bundesweit über 130 Martkplätze stattgefunden, bei denen Unternehmen und Gemeinwohlorganisationen gute Geschäfte miteinander ausgehandelt haben.

Mehr über die Marktplatzidee und den Nutzen für Teilnehmende erfahren sie auf den Marktplatz-Seiten der Bertelsmann Stiftung.